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Miria 2021 R1 : Die neuen Funktionen

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Am 30. September 2021 wird die neue Version von Atempo Miria veröffentlicht, Atempos Lösung zum Management großer unstrukturierter Daten. Diese Gelegenheit nutzen wir, um gemeinsam mit Geoffrey Bitard, Product Marketing Manager bei Atempo, die neuen Funktionen von Miria zu betrachten und die wichtigsten Entwicklungsschritte der letzten Jahre zu analysieren.


Snapstor ist die neuste Funktion von Atempo Miria. Können Sie uns erklären, wofür es entwickelt wurde und welche Vorteile die Funktion Unternehmen bietet?

Snapstor ist die neue Funktion von Miria 2021 R1 und bietet Unternehmen, die mit großen Datenmengen im Petascale- oder Exascale-Bereich arbeiten, eine schnelle Disaster Recovery.

Herkömmliche Backup- und Notfallwiederherstellungslösungen sind für gewisse Branchen (bspw. Gesundheitswesen, Forschung, HPC) oft nicht ausreichend, denn im Falle einer größeren Katastrophe müssen die Unternehmen zu lange auf die Wiederherstellung ihrer Daten warten. In Petascale- oder Exascale-Umgebungen sind Wartezeiten und Produktionsausfälle jedoch nicht mit den geschäftlichen Anforderungen vereinbar.

Mit der neuen Snapstor-Funktion können nun alle Zugriffsrechte neu zugewiesen, Exporte und Netzwerkfreigaben neu kopiert und am Ende jedes Backups von dem Quell- zum Zielspeicher synchronisiert werden. Im Falle einer Katastrophe können Unternehmen eine frühere Version wiederherstellen und Endnutzerinnen und Endnutzern Zugriff auf die gesicherten Daten geben – was eine sehr schnelle Wiederherstellung gewährleistet. Zudem bietet Snapstor Unternehmen, im Vergleich zu anderen herkömmlichen Backup-Lösungen, eine vollständige Datensicherung.

Weitere Vorteile sind eine schnelle Disaster Recovery, signifikante Zeitersparnis und eine erhebliche Kosteneinsparungen durch geringere Ausfallzeiten. Nehmen wir ein Beispiel aus dem Gesundheitswesen: Im Falle einer Katastrophe ist die Wartezeit für die Wiederherstellung des Speichers nicht vereinbar mit den lebenswichtigen Bedürfnissen in einem Krankenhaus, z. B. dem Zugang zu Patienteninformationen oder einem medizinischen Bild. In der Genomforschung gibt es zudem Budgetbeschränkungen, die es unmöglich machen, ein Gerät zur DNA-Sequenzierung abzuschalten. Genau in diesen Bereichen ist Snapstor sinnvoll.

In diesem Video erfahren Sie, wie Snapstor den Betrieb in Ihrem Unternehmen aufrechterhält (in english):

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Welche weiteren Entwicklungen können wir für Miria 2021 R2 erwarten?

Für die nächste Version von Miria werden mehrere Änderungen erwartet. Die 3 wichtigsten sind:

Sicherheit: Das „S3 Object Lock“ für Cloud- und Objekt-Storage, das dafür sorgt, dass gespeicherte Daten nicht mehr verändert werden, wird in das Interface von Miria integriert. Das „S3 Object Lock“ dient dem Schutz vor Ransomware und Verschlüsselungstrojanern, ist mit allen Cloud-Anbietern kompatibel und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen von Unternehmen.

Interface: Die Atempo-Teams haben die Benutzeroberfläche ergonomischer gestaltet, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Die nächste Miria Version, die für Anfang 2022 geplant ist, wird eine 100 % webbasierte Benutzeroberfläche haben, um noch mehr Komfort und Effizienz zu bieten.

Miria for Analytics: Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von „Miria for Analytics“ wird Miria um einen analytischen Teil ergänzt. Die neue Funktion bietet eine größere Transparenz sowie eine bessere Analyse der Unternehmensdaten, die auf internen und externen Speichern verteilt sind. Wichtige Daten mit einem hohen Wert, können von den unwichtigen Daten getrennt, bessere Entscheidung getroffen und somit Storage-Kosten gesenkt werden.

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Im Jahr 2021 hat Miria mehrere große Veränderungen erfahren. Können Sie diese noch einmal Revue passieren lassen?

Das Jahr 2021 war in der Tat ein sehr veränderungsreiches Jahr für Miria.

Erstens, Miria wurde um die Fähigkeit zur Speicherung von Objekten in der Cloud als Quellspeicher erweitert. Miria ist seit mehreren Jahren in der Lage, sekundären Cloud-Storage als Datenziel zu verwalten und konnte sich an die neuen Verwendungszwecke und die Nutzung des gleichen Cloud-Speichers als Datenquelle sowie an die natürliche Entwicklung der Anforderungen von Unternehmen in Richtung Reverse Cloud anpassen. Im Jahr 2021 erweiterte Miria die Plattformunterstützung für Cloud-Speicher um Microsoft Azure, Google Cloud Storage und Swift, womit nun die Mehrheit der Cloud-Anbieter auf dem Markt abgedeckt sind.

Zweitens, die Datenintegrität während der Migration. In bestimmten sensiblen Industriesektoren, in denen die Verarbeitung von Daten zahlreichen rechtlichen Beschränkungen unterliegt, reicht es nicht mehr, die Integrität der Daten während der Migration zu garantieren. Stattdessen muss eine vollständige Rückverfolgung mit einer asynchronen Überprüfung der Daten gewährleistet und eine angereicherte Berichterstattung erstellt werden, die als "Beweis" für die Integrität der Daten dient. Miria 2021 bietet nun die Möglichkeit, einen Algorithmus zu wählen, der diesen Anforderungen an Integrität entspricht.

Drittens, Miria wurde in diesem Jahr um die FastScan-Funktion für Nutanix-Dateien erweitert. Diese firmeneigene Technologie ermöglicht es Unternehmen erweiterte inkrementelle Aufträge zu erstellen, anstelle eines vollständigen Dateisystemscans. Dafür fügt Miria Snapshots auf der Nutanix-Plattform hinzu, die nur geänderte und inkrementierte Daten berücksichtigen. So ist es Miria möglich, die benötigte Zeit zu reduzieren, um bspw. Backup-Fenster oder eine akzeptable Cut-over-Phase in Migrationsprojekten einzuhalten.

Miria wird ständig weiterentwickelt. Die nächsten Versionen der Software-Lösung werden mehrsprachige Interfaces und Dokumentation enthalten.

Topics: Petascale protection, Miria, Disaster recovery, Daten management, IT-Notfall


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